Wissenschaftler des University College London haben nun erforscht, warum Optimisten auch dann noch positiv denken, wenn sie mit dem Gegenteil konfrontiert werden. Das Gehirn kann sehr gut positive Nachrichten verarbeiten, während bei manchen Menschen negative Nachrichten einfach nicht durchdringen. Sie bleiben optimistisch.
Hierzu wurden Daten von 100.000 Frauen ausgewertet, die belegen, dass sich positives Denken auch positiv auf die Gesundheit auswirkt. Optimisten haben demnach ein geringeres Risiko eine Herzerkrankung zu erleiden oder einen Herztod zu bekommen, da sie die Risiken nicht bedenken.
Es gibt ca. 80 Prozent Optimisten, auch wenn sich mancher das nicht vorstellen kann. Bei positiven Nachrichten funktioniert der Frontallappen im Gehirn besser, während bei negativen Nachrichten nur wenig Aktion des Frontallappens gemessen wird. Das legt die Vermutung nahe, dass das Gehirn selbst filtert, was es behält.
Warnbotschaften funktionieren daher nur selten, weil das Risiko wirklich z.b. an Krebs zu erkranken, für Optimisten als sehr gering eingestuft wird. Das gleiche gilt für die Scheidungsrate, die relativ hoch liegt, jedoch von Optimisten nicht so gesehen wird. Dies heisst, dass es im Gehirn zu einer grundlegenden Verzerrung kommt.